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Besichtigung

Von 32 Kräutern über Grünschnitt bis zum Küchenabfall

Bis 1992 befand sich auf dem heutigen Geländes des Kompostwerkes Hellefelder Höhe ein Treibstofflager des Belgischen Militärs. Nach dem Abzug der Armee aus Arnsberg stand das Lager leer, bis es 1997 zum Kompostwerk umgebaut wurde.
Obwohl manche Strukturen weiter verwendet werden konnten, musste die private Betreiber-GmbH 2,3 Mio. Euro investieren, um ein Werk zu schaffen, das den modernsten Ansprüchen genügt und neue Standards setzt.
Hier geht's hinein zum Kompostwerk!
Der Eingangsbereich des Kompostwerkes Hellefelder Höhe.
Rechts im Bild die Hallen, in denen der Kompost reift.

 

 
Weitere Ansicht:
Luftbild der Anlage

 

 

In diesem Kompostwerk sollen über die Biotonne die organischen Abfälle der Bürger des westlichen Hochsauerlandkreises kompostiert werden, also aus den Städten Sundern, Arnsberg, Eslohe und einem Teil der Stadt Meschede. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 145.000 Menschen.
Darüber hinaus werden auch organische Abfälle aus anderen Kreisen und Städten angenommen. Außerdem gibt es gewerbliche Anlieferungen aus dem gesamten Bundesgebiet - z.B. von dem Hersteller eines berühmten Kräuterschnapses. Dessen 32 Kräuter werden nach der Auspressung auf der Hellefelder Höhe kompostiert. Siehe auch Abfallschlüssel.
Die Anlage befindet sich in der Stadt Sundern und wird von der "Kompostwerk Hellefelder Höhe GmbH" betrieben. Sie ist derzeit auf eine Jahreskapazität von rund 26.000 to Anlieferungsmaterial ausgelegt. Neben Grün- und Gehölzschnitt werden auch organisch kompostierbare Küchenabfälle aus der Biotonne, Sieb- und Rechenrückstände oder Futtermittelabfälle verarbeitet.
Die überdachten Komposthallen sowie ein komplett abgedichteter Bodenbereich verhindern, dass unerwünschte Emissionen stattfinden. In Abscheidern und Klärbecken wird das Oberflächen- und Versickerungswasser aufgearbeitet.
Das Kompostwerk steht unter ständiger Überwachung verschiedenster Behörden, insbesondere des Staatlichen Umweltamtes, der Behörden des HSK und des Amtes für Arbeitsschutz.

 

Die Info-Seiten des KOMPOSTWERKS Hellefelder Höhe

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