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 | Kompostierung ist das älteste Recycling-Verfahren der Welt. Aus
organischen Abfällen wird wieder wertvolle Erde gewonnen: Der
Kreislauf ist geschlossen! Das Kompostwerk Hellefelder Höhe hat diese
Prozesse optimiert und so ausgerichtet, dass der Abfall vieler
Menschen und Betriebe wieder einem natürlichen Zweck zugeführt
werden kann. Schließlich kann oder will nicht jeder einen
Komposthaufen an seiner Wohnung betrieben. Kompostierung ist gut und
wichtig für die Umwelt - und sie entlastet die städtischen
Müllgebühren, weil Kompostieren billiger ist als Müll aufwendig zu
deponieren oder zu verbrennen. |
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Organische Abfälle wie Grün- und Gehölzschnitt oder
Küchenabfälle werden im Kompostwerk Hellefelder Höhe aufbereitet.
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1. Die Vorarbeit
 | Nach der Anlieferung erfolgt die Eingangskontrolle. In einem ersten
Schritt wird das Kompostiergut geschreddert, also zerkleinert. Über
mehrere Stationen erfolgt dann eine Sortierung - alles, was nicht
kompostierbar ist, wird aussortiert. Metalle ebenso wie
Plastikabfälle (z.B. Einkaufstüten). Das geschieht zunächst auf
mechanischem Weg und zum Abschluss durch geschulte Mitarbeiter. Die
Sortierung vor der Kompostierung bezweckt, dass das Kompostgut ohne
möglicherweise schädliche Verunreinigungen (z.B. auslaufende
Batterien) verarbeitet wird. |
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2. Richtige Mischung
 | Nach dieser Vorarbeit geht es an die richtige Mischung: Schließlich
leitet sich Kompost vom lateinischen "Compositum" =
Zusammengesetztes, Gemischtes, ab. So werden zerkleinerte Mengen aus
der Biotonne mit solchen aus Grünschnitt etc. vermischt, bis eine
optimale Mixtur erreicht ist. |
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Mit einem Umsetzer
wird der Kompost vermischt.
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3. Kontrollierte Lagerung
 | Diese Mischung wird in einer der überdachten Komposthallen
aufgeschichtet und über zwölf Wochen gelagert. In dieser Zeit wird
immer wieder umgesetzt (vermischt), kontrolliert, bewässert und
Kompost-Bakterien zugesetzt - "impfen" nennen das die
Fachleute. Nach drei Tagen steigt die Temperatur in dem Komposthaufen
schon auf 70 Grad C an. Dann fühlen sich die Mikroorganismen so
richtig wohl.  |
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4. Der fertige Kompost
 | Nach drei Monaten ist der Kompost fertig. Als erstes ist der Frischkompost
zu gebrauchen. Er ist abgesiebt auf 0/25 Größe und noch aktiv - und
daher auch noch warm. Er wird vor allem zur Bodenverbesserung und
Düngung in der Landwirtschaft eingesetzt. Weil die Schadstoffgrenzen
bei den Produkten des Kompostwerkes Hellefelder Höhe ständig um mehr
als ein Drittel unter den Grenzwerten liegen, sind Landwirte, die
diesen Kompost verwenden von der Nachweispflicht befreit. |
 | Der Fertigkompost ist ausgekühlt und auf eine Größe von
0/15 abgesiebt. Er riecht nach frischer Erde oder Torf. Dieser Kompost
ist ideal zur Bodenverbesserung für Landschaftsbauer, Friedhöfe,
Privatgärten u.v.m. Bürger können zu bestimmten Zeiten Kompost in
haushaltsüblichen Mengen kostenlos beziehen. |
 | Für gewerbliche Nutzer wird im Kompostwerk auch bereits fertiger
Gartenboden gemischt mit Mutterboden und Lehm angeboten. Infos zu
Preisen etc. können Sie hier anfordern. |
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Der Frischkompost wird vor allem in der Landwirtschaft zur Düngung
eingesetzt. Das Kompostwerk verleiht kostenlos Streuer zum Ausbringen auf
den Feldern. Siehe unter "Aktion!"
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